Was ist ... ?

BodyTalk

 

Innate, der Weg der inneren Weisheit

BodyTalk (BT) vereinigt Elemente aus Kinesiologie, Traditionell Chinesischer Medizin, Quantenphysik und Yoga zu einem holistischem System miteinander. Der Chiropraktiker, Akupunkteur, und Reikimeister, Dr. John Veltheim hat diese Methode in den 90er Jahren entwickelt.

BodyTalk ist lebendige Informatik. Erkrankt ein Mensch, haben eine Vielzahl seiner Selbstregulationsmechanismen versagt. BodyTalk unterstützt den Körper, seine Fehlschaltungen zu erkennen. Er nimmt wieder wahr, wo seine Selbstheilungskräfte aktiv werden müssen und konzentriert sie darauf. Werden die  internen Fehlschaltungen im Ganzheitssystem Mensch ausbalanciert, kann  Energie wieder  ungehindert fließen und sich Gesundheit von selbst „einstellen“.

Würden wir beispielsweise fragen: Sollen Meridiane (Akupunktur), Organe, traumatische Erlebnisse (Psyche), Chakren (Yoga) oder vielleicht die Wirbelsäule (Chirotherapie) behandelt werden, bekommen wir erstaunlicherweise eine Antwort, die uns z.B. anleitet, eine Verbindung zwischen einem Erlebnis („mein Mann ist mir in den Rücken gefallen“) und der Halswirbelsäule herzustellen (die schon lange blockiert ist), oder zwei Organe zu verbinden z.B. die Leber (steht für Wut in der chinesischen Medizin) und den Dickdarm (Prinzip Loslassen), um also  die Wut aus dem Körper „auszuscheiden“.

Das Prinzip Innerer Weisheit geht  davon aus, dass ein System oder ein Organismus in sich das Wissen und die Weisheit trägt, sich selbst zu regulieren bzw. zu heilen. Jede Wunde, die verheilt und jedes gestörte ökologische System, das nicht lebensgefährlich angegriffen ist, beweisen das Funktionieren dieser Selbstheilungstendenz, solange man sie zulässt. Die unzähligen Faktoren, die Selbstheilung bewirken, bedürfen mehr als Wissen, sie brauchen Weisheit. 

Faszientherapie


Fascienbehandlung nach Sutherland

Faszien spielen in unserem Körper eine sehr wichtige Rolle.

Sie bilden die großen äußeren Körperhüllen, umhüllen und trennen Muskeln, Nerven und Gefäße, auch die Organe, wie z.B. Herz (-beutel), Lungen (-fell).

Sie sind an Bändern, Lymphgefäßen, Hirn- und Rückenmarkshäuten und  allen anderen Strukturen im Körper beteiligt.

Sie bestehen aus Bindegewebe und verbinden den ganzen Menschen kettenartig miteinander. Jeden hat schon mal von Muskelketten gehört, so kann man sich auch vorstellen, dass Beschwerden manchmal vom eigentlichen Triggerpoint weitergeleitet werden und es an ganz entfernter Stelle schmerzt.

Nachdem der Befundung wird mit einer speziell ausgewählten Behandlungs-Technik weitergearbeitet.

Das kann eine sanfte sogenannte "indirekte Technik", eine kräftigere "direkte Technik", eine Kombination beider oder auch eine Entwirrung, ein "Unwinding" der Faszie sein.

Ziel ist immer die Störung soweit aufzulösen, dass die Selbstheilungskaft des Körpers wieder in Aktion treten kann.

Neuro-orthopädische

Manuelle Therapie

Diese Form der BeHANDlung zielt besonders auf Schmerzen und Bewegungs-Einschränkungen in den Gelenken ab.

Das Besondere: anders als die klassische Krankengymnastik, bezieht sie das gesamte, also das zentrale und das vegetative Nervensystem mit ein. Denn häufig nehmen die Dysfunktionen, Störungen, im Gelenk hier ihren Anfang. 

Es geht also um die Ganzheit des Körpers.

Ziel der verschiedenen Techniken, z.B. des Walken, ist es, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit des Gelenkes und dessen Stoffwechsel zu verbessern, die Selbstheilungskräfte anzuregen.

 

Manchmal ist die Lösung nicht so leicht und schnell zu finden.


Tenderpoint-Therapie nach Jones

Die Strain und Counterstrain Therapie, oder auch Jones- Technik, ist eine von vielen osteopathischen Möglichkeiten, die zur Befreiung einer somatischen Dysfunktion angewendet werden kann. Sie wurde in den 1960er Jahren von Dr. Lawrence H. Jones entwickelt.

Ziel dieser BeHANDlung ist, einen Schmerzpunkt im Gewebe, einen "point of tenderness", aufzusuchen, aufzulösen und  die damit verbundene großflächige Störung, wie z.B. ein schmerzhaftes Gelenk, eine schiefe Haltung, oder eine Bewegungs- einschränkung positiv zu beeinflussen.

Dazu wird der Körper in eine spezifische Position gebracht, diese initiiert dann eine deutliche  Befreiung im neuro-muskulären Gewebe.

 

Definition nach der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM e.v.):

„Bei der Counterstrain-Technik werden bestimmte druckschmerzhafte Muskel- und Sehnenpunkte behandelt. Es gibt ca. 200 derartige "Tenderpoints". Mit einer speziellen Lagerungstechnik werden diese Tenderpoints vollständig entspannt und anhaltend aufgelöst.“
Quellen:

Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM e.V.)(Abruf: 10/2012)

Hermanns, W.: GOT – Ganzheitliche Osteopathische Therapie. Haug Verlag, Stuttgart 2012

Jones, L.H.: Strain-Counterstrain. Elsevier/Urban & Fischer Verlag, München 2005

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